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Willkommen im Reich der Energie

Seit Tausenden von Jahren hat man den Menschen erzählt, dass es ein Schicksal gibt, welches außerhalb unseres Einflusses liegt und über unser Leben entscheidet. Und die meisten Menschen haben das „geschluckt“ und als Wahrheit angenommen. Doch ein Schicksal hat es tatsächlich nie gegeben, es ist bloß ein irreführendes Erwachsenenmärchen. Das, was über unser Leben, unsere Welt bestimmt, ist nicht außerhalb von uns – ist es nie gewesen. Das, was unsere Zukunft gestaltet, das sind WIR SELBST! Ja, wir sind diese unvorstellbar gewaltige MACHT! Du bist zu weitaus mehr in der Lage, als Du Dir das überhaupt ausmalen kannst, lieber Leser. Wir sind nicht deshalb auf die Welt gekommen, um als hilfloser Spielball eines imaginären Schicksals durchs Leben gestoßen zu werden, sondern das Leben selbst zu erschaffen.

Und wie machen wir das? Durch den richtigen und bewussten Umgang mit dem kosmischen Naturgesetz der Anziehung, das den meisten Menschen (noch) gänzlich unbekannt ist. Dieses Gesetz ermöglicht es uns mittels unserer Gedanken und Gefühle unsere Zukunft zu erschaffen, denn es besagt: Gleiches zieht Gleiches an und wird durch Gleiches verstärkt. Diese Aussage ist von ungeheurer Wichtigkeit! Jeder Gedanke und jedes Gefühl ziehen die Lebensumstände an, die ihnen entsprechen. Nach meiner eigenen Erfahrung reicht es aus, wenn wir 15 Sekunden lang unsere Aufmerksamkeit auf etwas Bestimmtes richten und es mit starken Gefühlen aufladen, damit wir es in unser Leben ziehen. So wie dem Einatmen das Ausatmen folgt, folgt auch einer Ursache (unseren Gedanken und Gefühlen) die Wirkung (ein manifestierter Lebensumstand). Begegnest Du dem Leben mit Wut, wird das Leben Dir Wut geben. Begegnest Du dem Leben hingegen mit Liebe, wird das Leben Dir Liebe geben. Denke ich mit starken Emotionen an negative Ereignisse aus meiner Vergangenheit oder an eine düstere Zukunft, ziehe ich weitere negative und düstere Ereignisse an. Denke ich hingegen mit starken Empfindungen an etwas Schönes, ziehe ich schöne Lebensumstände an. Wenn wir das Leben ängstlich führen, werden wir von einer angstvollen Lebenssituation in die nächste stolpern. Sind wir frei von Angst, dann wird uns das Leben keine Angst mehr präsentieren, weil die Projektionsquelle der Angst in uns nicht länger existiert. Man sollte nicht denken, man könne sich einem kosmischen Naturgesetz entziehen. Alles, was man aussendet, kommt zu einem zurück, und zwar mit Zins und Zinseszins.

Wie ist das möglich?

Dazu müssen wir einen wissenschaftlichen Blick auf unsere Realität werfen und begreifen, wie die Welt, in der wir leben, strukturiert ist und wie sie „funktioniert“. Denken wir einmal ernsthaft darüber nach! Was ist z. B. ein Tennisschläger? Ein harter fester Gegenstand? Oder einfach nur etwas, das von Atomen und Molekülen zusammengehalten wird? Also nichts weiter als eine bestimmte Energieform? Eine Energieform, die halt eine andere Frequenz (Schwingung) hat als beispielsweise unsere Gedanken und uns »solide« vorkommt. Der Tennisschläger kommt uns bloß solide vor, aber solide und real kommen uns auch dreidimensionale Gebilde in unseren nächtlichen Träumen vor, trotzdem sind sie es nicht.

Unsere gesamte Realität ist nichts anderes als ein großes Energiemeer, welches sich ständig neu zusammensetzt. Dies sehen nicht nur uralte esoterische Schriften so, sondern auch modernste Quantenphysik. Auch wir sind ein Teil dieses Energiemeeres, so dass auch wir aus dieser intelligenten Energie bestehen und diese durch unsere Gedanken und Gefühle lenken und formen können. Jeder konzentrierte und emotionale Gedanke verlässt uns und verursacht Kreise auf der Oberfläche dieses unendlichen Energiemeeres. Wir formen auf diese Weise dieses Energiemeer zu dem, was wir Leben nennen, unsere Schwingung transformiert die Energie in die Frequenz, die unseren Sinnen wie Materie erscheint. So wie ein Kind eine Sandburg im Sandkasten baut, so »bauen« wir uns unser Leben mittels unserer Gedanken und Gefühle.

Es ist inzwischen als wissenschaftliche Tatsache bekannt, dass in unserem Universum alles durch die ständige Bewegung der Atome, aus denen sich alles zusammensetzt, schwingt. Auch ein Stück Metall ist, aus atomarer und subatomarer Sicht gesehen, ein durch und durch schwingendes Objekt. Menschen, Tiere, Pflanzen, Mineralien, Elemente sind in ständiger Bewegung. Vom höchsten Berg bis zum kleinsten Atom – alles vibriert, bewegt sich, schwingt in seiner ureigenen Frequenz, alles lebt. Da alles schwingt, wirkt diese kosmische Naturkraft nicht nur durch uns Menschen, sondern auch durch alles andere: Tiere, Pflanzen, Elemente, Farben, Töne, Gerüche, Orte, Formen und so weiter. Auch jeder einzelne Gedanke und jede daraus resultierende Empfindung erzeugen eine Energie in Form einer elektromagnetischen Schwingung in uns. Je stärker unsere Konzentration ist, umso stärker wird unsere Schwingung. Deine Konzentration ist wie eine Lupe, lieber Leser, die Deine Schwingung wie einen Sonnenstrahl bündelt und ihn dadurch verstärkt.

Diese energetische Schwingung ist magnetischer Natur, d. h. sie zieht alles an, was ihrer Schwingungsrate entspricht, was „gleich“ ist. Mit anderen Worten: Freude sät Freude, Unglück sät Unglück. Unsere jetzige Situation ist folglich die Wirkung unserer früheren Gedanken und Gefühle (Karma)! Wenn wir also schon ständig denken und dabei Gefühle haben, dann sollte unser oberstes Gebot sein, glücklich, positiv, optimistisch und vor allem FREI (vom Ego) zu denken. Das ist das einzige Geheimnis. Ein optimistischer und harmonischer Mensch hat eindeutig ein kohärenteres Schwingungsfeld als ein pessimistischer Mensch. Dieses Schwingungsfeld breitet sich beim Optimisten schließlich über den ganzen Körper aus und sorgt für Gesundheit, stärkt die Abwehrkräfte und zieht weitere harmonische Schwingungen an.

Die Welt ist wie eine riesige von einem Spiegel reflektierte Stadt. Folglich ist auch das Universum ein gewaltiges Spiegelbild Deiner Selbst in Deinem eigenen Bewusstsein. (vedischer Text; Yoga Vasishta)

Alles, was uns in der Außenwelt begegnet oder uns widerfährt, sind Projektionen unseres Inneren, der Inhalt unseres Geistes zeigt sich uns als äußerer Umstand. Die daraus folgende Quintessenz lautet: wie innen, so außen. Unser gesamtes Leben findet nach dieser Definition IN UNS statt. Die Wirklichkeit ist nicht außerhalb von uns, sie wird in unserem Inneren produziert. Die Außenwelt ist im Grunde die Summe der Gedanken und Gefühle der Menschheit, sie spiegelt uns unser Inneres wider, das Leben selbst IST ein gewaltig großer Spiegel. Deshalb gibt es indische Sutras, die dazu raten, andere Menschen in sich selbst zu sehen und sich selbst in den anderen zu sehen. Im Klartext: wir alle dienen einander als Spiegel und können uns in der Spiegelung anderer Menschen selbst erkennen. Hat man das erst einmal begriffen, dann wird jedes menschliche Miteinander zu einer großartigen Möglichkeit, sein Bewusstsein immer mehr zu entfalten.

Zurück zum Stichwort »Energiemeer«: warum sehen wir da draußen eine „reale Welt“, bestehend aus Bergen, Meeren, Wäldern, Städten und so vielem mehr, wenn doch alles aus Energie besteht? Ganz einfach. Weil nicht unser Auge sieht, sondern unser Gehirn. Wir können die Welt mit unseren Augen gar nicht sehen. Das für unsere Augen sichtbare Licht macht nur einen winzigen Bruchteil des elektromagnetischen Spektrums aus, welches nur 0,005 Prozent aller Energie im Universum darstellt. Was wir sehen ist tatsächlich nur ein Bild, das in unserem Gehirn entsteht. Dies ist keine bloße Vermutung oder eine philosophische Theorie, sondern eine wissenschaftliche Wahrheit. Alles, was wir mit unseren Sinnen erfassen, ganz egal ob wir es sehen, hören, riechen, schmecken oder ertasten, wird in Form von elektromagnetischen Impulsen (und eben nicht als dreidimensionale Bilder, als Geräusche, Gerüche usw.) an das Gehirn weitergeleitet. Dazu muss man wissen, wie z. B. der Sehvorgang abläuft. Das menschliche Auge ist zuständig für das Umwandeln des Lichtes in einen elektrischen Impuls durch die Zellen in der Netzhaut (Retina). Diese Impulse erreichen das Sehzentrum im Gehirn und werden umgewandelt, damit das Gehirn das Gesehene überhaupt deuten und interpretieren kann. Diese umgewandelten Impulse bilden im Gehirn das räumliche, dreidimensionale Bild, das wir sehen, wenn wir in der Außenwelt etwas anschauen. Das Bild entsteht also im Gehirn. Ebenso ist es mit den anderen Sinnesorganen. Das Ohr setzt ebenfalls Schwingungen in elektrische Signale um, die im Gehirn umgewandelt werden. Unsere Sinnesorgane sind nicht anderes als Frequenzdekoder (dazu gehört laut Nobelpreisträger Georg von Bekesy auch die Haut).

Die Welt, so wie wir sie um uns herum wahrzunehmen glauben, gibt es so also gar nicht.

Es spielt sich alles in unserem Gehirn ab. Schwer zu verstehen? Was auch immer unsere Sinnesorgane sehen oder hören oder anderswie erfassen, wird dem Gehirn, das weder sehen, noch hören, noch riechen, noch schmecken, noch tasten kann, nie im Original gezeigt. Stattdessen erreichen elektromagnetische Impulse das Gehirn, welches wiederum alles nur interpretiert – und DAS ist der Punkt. Aus dieser Interpretation formen wir Menschen uns nämlich unser subjektives und eigenes erschaffenes Bild von der Welt und dem Universum. Wir befinden uns in einer Realität, die uns unser Gehirn übersetzt, sie deutet und interpretiert. Wir glauben nicht das, was wir sehen, sondern wir sehen das, was uns unser Gehirn glauben macht. Das Ganze ist vergleichbar mit einem Blinden, der einen Elefanten ertastet und sich ein Bild von dem Elefanten macht, welches aber mit dem „Original“ womöglich keineswegs übereinstimmt. Dem Blinden fehlen die erforderlichen Sinne, um der Sache richtig auf den Grund zu gehen.

Wenn man sich erst einmal fest verinnerlicht hat, dass es Kräfte gibt, die hinter den Dingen stehen und dass die materielle Welt lediglich die Oberfläche einer viel umfassenderen Realität darstellt, dann sind wir bereits einen großen Schritt weiter gekommen. Man kann unsere gesamte Realität als eine Dimension von verschiedenen Schöpfungsideen auffassen oder aber auch als ein Meer aus Wellen und Frequenzen. Ein Baum sieht gar nicht aus wie ein Baum, ein Stein sieht nicht aus wie ein Stein und ein Fluss sieht nicht aus wie ein Fluss – tatsächlich handelt es sich bei allem nur um eine Ansammlung von Energieteilchen. Wir selbst bewegen uns höchstwahrscheinlich als elektrische Impulse bzw. als Bewusstsein in einer besonderen Energieform durch die Unendlichkeit. Es gibt auch keine Farben, denn dabei handelt es sich um unterschiedliche Frequenzen des »weißen« Lichts im elektromagnetischen Spektrum, die vom Gehirn umgewandelt werden. Es ist immer unser Gehirn, welches die uns wohlbekannten und gewohnten Bilder, Geräusche, Gerüche usw. konstruiert, mit denen wir heute so vertraut sind.

Der griechische Philosoph Plato sagte einst, dass die Menschheit in einer Höhle sitzt und unentwegt die Wand anstarrt. Das Universum sind die Schatten, die an die Wand geworfen werden. Und die Menschheit hält diese Schatten für die Wirklichkeit. Das passt zur quantenphysikalischen Theorie des holografischen Universums, auf die wir in einem späteren Blog-Eintrag noch zu sprechen kommen.

Jahrhunderte lang vertrat die Wissenschaft den Aberglauben, dass unsere Sinneswahrnehmung uns die Welt so zeigt, wie sie tatsächlich ist. Jeder Mensch kann aber sehr leicht ergründen, warum dies nicht richtig sein kann, schließlich erfährt jeder Mensch durch seine Sinneswahrnehmung, dass die Welt flach und nicht rund auf uns wirkt, obwohl wir alle wissen, dass das nicht der Fall ist. Auch vermitteln mir meine Sinne nicht, dass ich mich auf einem Planeten befinde, der sich mit mehreren hunderttausend Kilometern pro Stunde durch das Universum bewegt und sich um seine eigene Achse dreht. Stattdessen kann ich die Bewegung der Welt weder sehen, noch hören, noch sonst wie mit meinen Sinnen direkt erfassen. Unsere fünf Sinne sagen uns auch, dass ein Tennisschläger, ein Auto oder unser eigener Körper fest sind. Leere Atome können aber keine festen Gegenstände bilden. Wir wissen heute, dass alles aus Atomen besteht und diese zum größten Teil aus leerem Raum bzw. Energie bestehen. Soviel zur Verlässlichkeit unserer fünf Sinne.

Es ist wichtig zu verstehen, dass die Energie, aus der unsere Realität nun einmal besteht, derart schnell schwingt, dass unsere fünf Sinne nicht imstande sind, dieser Schwingung zu folgen. Schwer zu verstehen? Ein Beispiel zum besseren Verständnis: eine Sekunde Film besteht aus 25 Einzelbildern. Auch diese Bilder sehen wir nicht einzeln, weil sie zu schnell für das menschliche Auge sind. Stattdessen präsentieren sich uns Millionen von Einzelbildern als ein abendfüllender Spielfilm. Oder nehmen wir als Beispiel unseren Computermonitor. Wir sind mit unserer eingeschränkten Sinneswahrnehmung nicht fähig, Tausende von einzelnen Pixel wahrzunehmen, aus denen sich das Monitorbild zusammensetzt, stattdessen sehen wir beispielsweise ein Bild von einem Auto, welches wir als Desktop-Hintergrundbild benutzen. Doch in Wahrheit handelt es sich dabei auf einer für uns nicht wahrnehmbaren Ebene nur um binäre Zahlenfolgen aus 1 und 0.

Wir halten noch mal fest: unsere Sinnesorgane reagieren alle auf Reize in Form von Schwingungen und leiten sie als elektrische Impulse an das Gehirn weiter. Ein elektrischer Impuls ist ein elektrischer Impuls, er ist keine Mona Lisa, kein Elvis Presley-Song und auch nicht die Farbe gelb oder der angenehme Duft eines favorisierten Parfüms. Wir erleben die Welt weniger dort draußen, sondern vielmehr IN UNS. Jeder Geruch, jeder Geschmack, jedes Bild, jedes Geräusch ist ein elektrischer Impuls, der IN UNS erlebt wird, weil unser Bewusstsein diesem Impuls erst eine Bedeutung gibt. Das Gehirn ist hierbei nur ein Hilfsmittel, welches von uns, unserem Bewusstsein, unserer Seele genutzt wird.

Haben wir erst einmal begriffen, dass wir in einer vernetzten Welt der Schwingungsenergien leben, auf die wir persönlich einwirken können mittels unseres Denkens und Fühlens, ist der erste Schritt getan, aus unserem unbewussten Dornröschenschlaf zu erwachen. Wir wachsen von innen nach außen. Der Gedanke ist folglich immer die Ursache. Man kann auch sagen, dass das gesamte Universum aus einem Urgedanken entstanden ist. Dieser Urgedanke war die Ursache, das Universum die Wirkung.

Es sieht immer mehr so aus, als ob das ganze Universum nichts anderes ist als ein einziger grandioser Gedanke. (Albert Einstein)

Das Gesetz der Anziehung ist wie jedes andere Naturgesetz völlig wertneutral, es ist wie die Erde in unserem Garten. Was wir säen, das ernten wir. Der Erde ist es gleich, was wir säen. Es interessiert auch das Gesetz der Anziehung nicht, ob Du Christ, Moslem oder Jude bist, ob Du reich oder arm, groß oder klein, alt oder jung, männlich oder weiblich bist. Es gilt für jeden gleich. Ein gerechteres System lässt sich kaum denken. Bislang war es so, dass der Großteil der Menschheit ihr Leben unbewusst erschaffen hat. Wir alle wissen, dass wir nachts schlafen und träumen, doch ist es nicht so, dass wir auch tagsüber träumen? Und zwar mit offenen Augen. Wie oft denken wir im Wachzustand an etwas, ohne uns dessen bewusst zu sein? Laut wissenschaftlicher Analysen über 40.000 Gedanken pro Tag – da kann kein nächtlicher Traum mithalten. Täglich denken Milliarden von Menschen unzählige Gedanken, die zum Teil völlig widersprüchlicher Natur sind, die alle Ursachen setzen, die sich entgegenstehen und das Chaos erschaffen, welches ihr Leben ausmacht – doch das muss nicht so bleiben. Wenn es uns gelingt, bewusst zu manifestieren, dann steht einem Wunschleben nichts mehr im Wege.

Herzlichst, Eure Anke.

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