Man sagt, dass Schönheit im Auge des Betrachters liegt. Und das stimmt. Was für den einen eine schöne Pflanze ist, ist für einen anderen bloß hässliches Unkraut.
Dem Betrübten ist jede Blume ein Unkraut. Dem Fröhlichen jedes Unkraut eine Blume. (Finnisches Sprichwort)
Was genau macht eine Situation eigentlich so negativ? Hast Du darüber auch schon einmal nachgedacht? Doch meist unser Gefühl bezüglich der Situation, unsere Emotionen, unsere Empfindungen. Würden äußere Umstände tatsächlich der Auslöser für Glück und Unglück in unserem Leben sein, wäre es da nicht logisch, dass sie uns alle gleich glücklich und gleich unglücklich machen? Tun sie aber nicht, jeder reagiert unterschiedlich darauf, was ganz klar zeigt, dass WIR selbst darüber entscheiden, wie wir ein Ereignis aufnehmen, ob wir es zu unserer Wahrheit machen. Wie ich etwas interpretiere, entscheidet darüber, was für mich negativ ist und was nicht. Sehe ich etwas Negatives als eine Gelegenheit, daran zu wachsen, würde diese Situation gar nicht mehr so negativ sein. Es kommt immer auch auf unsere WAHR-nehmung an (was wir als wahr empfinden). Was wir wahrnehmen, wird zu unserer WIRK-lichkeit (es wirkt auf uns). Im Grunde liegt alles im Auge des Betrachters. Alles Erlebte hat immer den Stellenwert, welchen WIR ihm geben. Wer sich für das Leben begeistern kann, wird überall auch Gutes und Schönes vorfinden.
Das war in meinem Fall nicht immer so. Meine ganze Gedankenwelt hatte sich in der Vergangenheit durch zahlreiche Hürden auf meinem Lebensweg zum Düsteren gewandelt. Ich war derart in schädlichen Gedanken und Glaubenssätzen ver-WICKELT, dass ganz schnell eine ENT-WICKLUNG her musste – und die kam in Form einer Krise. Wie sagt der Volksmund doch so schön: Auch ein Diamant muss erst einmal geschliffen werden, bevor er in vollem Glanz erstrahlt. Und ich erstrahle tatsächlich in neuem Glanz und erkannte, dass das gesamte Leben eine GROßE CHANCE ist.
Ich behaupte, dass jeder Mensch positiv schwingt und eine überaus starke Schwingung hat, zumindest ist dies sein natürlicher Zustand, so war er, als er auf die Welt kam. Erst durch äußere Einflüsse wandelte sich die Schwingung mit der Zeit ins Negative, Pessimistische und Ängstliche. Es ist wie beim Goldgraben. Erst muss man sich durch viel Erde und Schmutz graben, bis man das Gold erreicht. Ebenso ist es mit unserem negativen Denken, welches sich durch ein jahrelanges, falsch ausgerichtetes Leben gebildet hat und uns die meiste Zeit unseres Lebens so schwingen lässt, dass wir auch nur negative Lebensumstände anziehen. Das positive Denken ist ebenso wie das Gold noch da, es ist nicht weg, aber es muss freigeschaufelt werden.
Eine gute Methode, um sich von seelischem Ballast zu befreien, ist die tägliche Zentrierung, die ich anbiete. Wenn Du Dich dafür interessierst, kannst Du mich gerne per Email kontaktieren oder mich einfach anrufen.
Ich betrachte Gefühle der Unzufriedenheit, egal welcher Art, als eine Art Dunkelheit, die mein Glück trübt. Ich überlegte mir, wie sinnfrei es doch ist, gegen Dunkelheit zu kämpfen. Man kann sie weder mit Fäusten, noch mit Ärger oder Gebrülle verjagen. Während meiner Krise ärgerte ich mich oft, aber es half überhaupt nicht, es schadete mir nur. Dunkelheit kann man nur durch Licht vertreiben, indem man sein inneres Licht zum Leuchten bringt. Wie? Durch Liebe und innere Freude. Mein Grundsatz lautet deshalb:
Ziehe nicht in den Kampf gegen das Negative, sondern lebe das Positive.
Das Negative kann man nicht bekämpfen, weil die Handlung des Kämpfens bereits etwas Negatives ist und man somit das Negative füttert und mit neuer Energie versorgt, die es zur Aufrechterhaltung seiner Schwingung so dringend benötigt. Das Negative kann man nur durch eine positive und liebevolle Lebensweise auflösen. Und je liebevoller man zu sich selbst ist, desto überzeugter steht man lächelnd vor dem Spiegel und sagt, dass man mit sich vollauf zufrieden ist.
Zufrieden sein bedeutet auch, sich nicht durch Perfektionismus verrückt zu machen. Fast ein jeder wünscht sich ein perfektes Leben, ohne jegliches Problem, ohne jegliche Schwierigkeiten. Doch wie viele Leute haben die Schule erfolgreich beendet, ohne immer nur Bestnoten zu schreiben? Was ich damit sagen will: Es muss nicht alles absolut perfekt ablaufen. Ein Ziel erreicht man selten ohne kleine Rückschläge, Fehler und Pannen. Und ein Leben verbringt man selten ohne die eine oder andere Krise. Meist ist es so, dass man negative Lebensphasen viel intensiver erlebt, während man die positiven Phasen gar nicht richtig wahrnimmt. Deshalb machen wir in puncto negative Erlebnisse oft unnötig aus einer Mücke einen Elefanten und überbewerten die Dinge, die uns zu schaffen machen.
Wenn du einen Riesen siehst, prüfe erst am Stand der Sonne, ob es nicht bloß der Schatten eines Zwerges ist. (Unbekannt)
Und was „Fehler“ angeht, die man im Leben macht: Es gibt gar keine Fehler im Leben, nur Dinge, die man hätte besser machen können. Ein sogenannter Fehler entsteht nur in unserem Denken aufgrund einer negativ interpretierten Lebenslage. Doch negative Gedanken zu haben, ist etwa so, als baue man sein „Glückshaus“ auf Sand. Früher oder später bricht es zusammen. Deshalb besteht mein Fundament aus positiven Gedanken und Gefühlen.
In einem guten Gedanken ist Gutes für alle Menschen. (Indianische Weisheit)
Das ist meine Lebenseinstellung, nämlich immer meine Aufmerksamkeit auf das Positive, das Schöne, das Gute, das Erhabene zu richten. Wenn ich hingegen in jeder Suppe nach einem Haar suche, dann werde ich früher oder später chronisch depressiv und sorge dafür, dass ich krank werde und womöglich relativ früh ins Grab komme. Wem sollte das bitte nützen? Niemandem!
Die Schönheit der Dinge lebt in der Seele dessen, der sie betrachtet. (David Hume)
Was kann es Wichtigeres geben, als das eigene Lebensglück? Nun mag man einwerfen, dass auch das Glück der Mitmenschen wichtig ist. Natürlich, doch das Eine schließt das Andere nicht aus. Doch bevor wir anderen Menschen dabei helfen können, glücklich zu sein, sollten wir getreu dem Motto „Heiler, heile dich selbst“ erst für unser Glück sorgen, denn nur aus dieser Haltung heraus sind wir in der Lage, anderen Menschen erfolgreich zu helfen. Es ist wie mit einem Glas. Wenn das Glas leer ist, können wir niemandem was zu trinken anbieten. Erst muss das Glas gefüllt sein, damit man anderen was abgeben kann. Und so ist es außerordentlich wichtig, sich zuerst selbst in die Verfassung zu bringen, in der man vor Energie, Lebensfreude und Glück übersprudelt. Dann erst kann man etwas von dieser förderlichen Energie verteilen und eine konstruktive Hilfestellung geben. Wie schaut es bei Dir aus, geehrter Leser? Wie fühlst Du Dich genau JETZT? Fühle in Dich hinein und spüre, welches Gefühl gerade vorherrschend ist. Freude oder Trauer? Frohsinn oder Wut? Wie siehst Du die Welt? Jeder kennt das Beispiel mit dem Optimisten, der stets ein halb volles Glas sieht, und dem Pessimisten, der immer ein halb leeres Glas sieht. Es liegt immer in unserer Macht, eine von mehreren Sichtweisen zu wählen.
Ärgere dich nicht, dass die Rosen Dornen haben, sondern freu‘ dich, dass die Dornen Rosen haben. (Unbekannt)
Ich möchte Dir nun aufzeigen, wie ich die Welt sehe, in der ich lebe. Natürlich ist mir bewusst, dass es auch verbesserungswürdige Dinge auf unserer schönen Mutter Erde gibt. Ich weigere mich nicht, auch die Schattenseiten zu sehen (überall, wo Licht auf etwas trifft, gibt es auch Schatten, da wir in einer polaren Welt leben), doch ich unterwerfe meine Gedanken- und Gefühlswelt nicht den negativen Energien. Ich wachse über sie hinaus und bewahre mir meine Lebensfreude.
Und so sehe ich heute eine Welt, in denen wir Menschen unabhängiger sind und mehr Freiheiten haben als je zuvor (siehe z.B. Wahlrecht, Streikrecht, Demonstrationsrecht usw). Die Sklaverei ist abgeschafft und es gibt auch keine Frondienste für Lehnsherren mehr.
Die Versorgungslage hat sich auch verbessert. In unserem Teil der Welt hungern kaum noch Menschen und es gibt ein Sozialsystem, das Hilfsbedürftige unterstützt. Sicherlich gibt es auch hier Verbesserungspotenziale, aber in vergangenen Jahrhunderten war man komplett auf sich alleine gestellt. Heute fällt man weicher, wenn man fällt…
Wir leben in den hygienischsten und gemütlichsten Zeiten überhaupt. Unsere Heime haben fließendes, warmes Wasser und sind beheizt. Machen wir uns bewusst, dass ein gewöhnlicher Durchschnittsbürger heute sauberere Sanitätseinrichtungen hat, als ein König oder Kaiser vor 500 Jahren, die damals z. B. ein großes Problem mit Ratten hatten. Vergessen wir auch nicht die Fortschritte in der Medizin. Die Lebenserwartung der Menschen ist enorm gestiegen und einst tödliche Krankheiten existieren heute nahezu nicht mehr.
Die Bildung in der heutigen Zeit ermöglicht es uns, dass wir schreiben und lesen können. Klingt wie eine Selbstverständlichkeit, war aber mehrere Jahrhunderte ganz und gar nicht der Fall. Wir können auch Fremdsprachen lernen und so leichter andere Kulturen kennen lernen.
Das bringt mich auch gleich zum nächsten Punkt: Das Reisen. Heute ist es ein Leichtes, mal eben so in ein anderes Land zu fliegen oder zu fahren. Früher sind die Menschen oft ein Leben lang nicht aus ihrem Heimatort heraus gekommen, um die Welt kennen zu lernen. Heute ist es relativ leicht, denn die Flugpreise sind im Laufe der Zeit immer erschwinglicher geworden.
Zu erwähnen ist natürlich auch das Internet. Man schaut sich etwas auf einer Internetseite an, was man gerne kaufen möchte. Dann vergleicht man die Preise dieses Artikels auf Vergleichsportalen und bestellt das Produkt schließlich per Mausklick. Und innerhalb von wenigen Tagen wird die gewünschte Ware bis vor die Haustür geliefert. Was will man mehr? Alleine die Zeit, die man dadurch spart, ist unbezahlbar.
Durch das Internet können wir auch per Knopfdruck Wissen sammeln. Es stehen uns mehr Informationen zur Verfügung (vor allem aktuelle), als wir je zu träumen wagten. Früher musste man sich zu einer Bibliothek bemühen und lange nach dem suchen, was einen interessierte.
Was gibt es noch Schönes? Wir können heute schöne Lebensmomente auf Fotos zur bleibenden Erinnerung verewigen. Anhand von Fotos können wir uns auch ein Bild machen von weit entfernten Orten und dadurch entscheiden, ob es uns dort hinzieht oder nicht. Mittels google-Earth steht es uns sogar offen, uns die Welt durch Satelliten anzusehen, ohne ein Regierungsbeamter zu sein.Die Müllabfuhr entsorgt unsere Abfälle, so dass wir nicht in Bergen von Müll untergehen. Zudem werden die Abfälle durch ein Recyclingsystem wieder verwendet und die Umwelt entlastet.
Dank der Erfindung der Telefonie sind wir in der Lage, geliebte Menschen anzurufen und ihre Stimme zu hören. Selbst dann, wenn sie auf einem anderen Kontinent leben.
Wir bekommen in unseren Supermärkten ein großes Angebot an Lebensmitteln, für die man früher eine Weltreise hätte machen müssen. Kolumbus wäre neidisch auf uns …
In den meisten Ländern der heutigen Welt wird man nicht mehr benachteiligt, weil man eine bestimmte Religion, Hautfarbe oder Nationalität besitzt. Ich meine, hey, in den USA gab es vor nicht allzu langer Zeit den ersten afroamerikanischen Präsidenten. Yes, we can…
Wir sind durch den technologischen Fortschritt imstande, unbegrenzt viele Musikstücke (selbst Meisterwerke wie von Mozart oder Beethoven) mit uns herumzutragen und jederzeit anzuhören. Wenn das Mozart wüsste…
Wir können, wenn wir wollen, als Tourist ins Weiße Haus, auf die chinesische Mauer oder in die Cheops Pyramide spazieren. Einfach so, weil uns danach ist… Oder uns im Museum berühmte Meisterwerke von angesehenen Künstlern anschauen (z.B. die Mona Lisa). Früher war dies nur elitären Kreisen vorbehalten.
Wir leben in einem Land mit einer genialen Infrastruktur. Wir sind mobil durch Auto (auch Taxi), Bus und Bahn (auch Straßenbahn), Fähre und Flugzeug. In relativ kurzer Zeit sind wir am Zielort. Geschwindigkeit ist keine Hexerei mehr und Leonardo da Vinci wäre sprachlos angesichts der heutigen Fortbewegungsmittel.
Durch soziale Portale ist es heute einfach, in kurzer Zeit Kontakt zu gleichgesinnten Menschen herzustellen und sich gegenseitig bei einem bestimmten Ziel zu unterstützen. Sei es eine Internetseite aufziehen oder Events organisieren…alles ist möglich.
Auch wenn ich kein großer Fernseh-Fan bin, haben wir durch diese Erfindung ein großes Angebot an Unterhaltung. Nicht alles ist unbedingt sehenswert, aber die Welt ist durch Dumbo, Arielle und die 101 Dalmatiner bestimmt ein wenig fröhlicher geworden.
Und zum Schluss noch etwas ganz Wichtiges: Wir nutzen die Elektrizität, um mehr Licht in unser Dasein zu bringen. Ohne sie wäre alles mühseliger und es würden keine Waschmaschinen, Trockner, Spülmaschinen, Computer usw. funktionieren. Die Liste ließe sich endlos fortsetzen, aber das Fazit ist jetzt schon klar: Es gibt eine ganze Menge an unserer Welt, das einfach nur klasse ist und wofür wir dankbar sein können. Vergessen wir nie: Zu positiven Resultaten können wir nur kommen, wenn wir positive Gedanken und Gefühle in uns entwickeln, aus dem eine positive und optimistische Lebensweise entsteht. Veränderst Du Dein Bewusstsein, also Dein Inneres, veränderst Du auch Dein Äußeres, also Dein Leben. Zudem leben optimistisch eingestellte Menschen glücklicher, länger und gesünder. In diesem Sinne:
Machen wir aus allem immer das BESTE!
Herzlichst, Eure Anke
